Redaktionsteam - Bastian
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Ego-Shooter & Co. als „Beifahrer“ – eine SMArte Lösung?

Ego-Shooter selbst steuern? Für mich lange undenkbar. Trotzdem habe ich Wege gefunden, sie gemeinsam zu erleben.

 
Die Hardware eines PC´s erleuchtet in bunten Farben.
Die Hardware eines PC´s erleuchtet in bunten Farben.

Vor einiger Zeit habe ich ein paar Computerspiele mit euch geteilt, die ich auch mit eingeschränkter Fingerfertigkeit ohne großen Aufwand spielen kann. Ich muss zugeben, dass ich selbst überrascht war, was der Spielemarkt inzwischen alles zu bieten hat. Es gibt viele schöne Games, bei denen die Steuerung auch mit körperlicher Einschränkung entspannt und ohne aufwendige Spezialtechnik möglich ist.

Vielleicht gibt es dazu noch einmal eine Fortsetzung – falls euch das interessiert, lasst dem Beitrag gern ein Like da.

Natürlich gibt es aber nach wie vor Spiele, die sehr actionlastig sind oder eine schnelle, komplexe Steuerung erfordern – zum Beispiel Ego-Shooter. Dass wir auch auf diese nicht verzichten müssen, zeige ich euch in diesem Beitrag.

Zu Studienzeiten

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr genau, wie wir damals darauf gekommen sind. Wahrscheinlich war es mein bester Freund aus Studienzeiten, der vorschlug, seinen PC einfach mal mitzubringen. Zuvor hatte er mir begeistert von einem neuen Spiel erzählt, das er gerade in jeder freien Minute zockte.

Ich war skeptisch. Nicht nur, weil es ein reines Singleplayer-Game war, sondern auch, weil klar war, dass wir uns beim Spielen nicht einmal würden abwechseln können – die Steuerung wäre für mich schlicht unmöglich gewesen.

Gemeinsame Side-Quests

Aber wie heißt es so schön? „Probieren geht über Studieren.“

Also brachte ein Freund von mir bei unserem nächsten Treffen seinen PC mit. Praktischerweise wohnte er im Studierendenwohnheim nur einen Treppenaufgang über mir. Er schloss den Rechner an meinen Fernseher an, wir tüftelten ein paar Minuten an den richtigen Bildeinstellungen – und dann ging es los.

Gemeinsam machten wir uns als Geralt in The Witcher auf, Monster zu jagen und Side-Quests zu bestehen.

Kommentare einwerfen

Auch wenn ich nicht selbst steuern musste, zog mich das Spiel sofort in seinen Bann. Von der Seite konnte ich jederzeit Kommentare einwerfen – mal mehr, mal weniger hilfreich. Sätze wie:

„Achtung, Feuerball!“,

„Du musst dich heilen!“ oder

„Nein! Doch nicht da lang!“

Im Grunde war ich wie ein engagierter Beifahrer im Auto. Da ein gutes Spiel nicht nur aus Action besteht, sondern auch Erkundung und ruhigere Passagen bietet, blieb zwischendurch genug Zeit für unsere sonst üblichen Gespräche. Dieses Setup wurde schnell zu unserem neuen Standard. Abends bei mir treffen, er zockt, ich bin der „Beifahrer“, wir quatschen – und nebenbei wird das ein oder andere Bierchen getrunken. Es war eine richtig gute Zeit.

Beifahrer oder Kapitän

Solange die Chemie zwischen „Player“ und „Beifahrer“ stimmt, lässt sich dieses Modell auch auf andere Spiele übertragen – und sogar abwandeln. Statt nur kommentierend mitzuschauen, kann man zum Beispiel auch die Rolle des „Kapitäns“ übernehmen und die Richtung vorgeben, während der Freund oder die Assistenz das Spielgeschehen steuert. Probiert es mal aus. Denn wie heißt es so schön: „Probieren geht über Studieren“ – zumindest beim Spielen.

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Hinweis: Erkennbare Markennamen sind willkürlich gewählt und dienen ausdrücklich nicht der Produktplatzierung. Biogen nimmt keinerlei Einfluss auf Umsatzgeschäfte der auf SMAlltalk sporadisch erkennbaren Markenhersteller und es bestehen diesbezüglich keinerlei Erwartungen. 

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