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Stimme & Rhetorik: Ausdrucksstark mit SMA – Teil 3 – Tief durchatmen: Atem-Meditation

In den vergangenen Teilen meiner Serie zur Stimme haben wir viel gelernt und über Hilfsmittel gesprochen. Nun möchte ich dir eine weitere Übung vorstellen, die für dich wertvoll sein kann: die Atemmeditation.

 

Bei dieser Übung arbeitest du mit der Kraft deiner Vorstellung. Vertrau auf deinen Körper, dein Atem findet seinen Weg…

Du kannst die Meditation im Sitzen oder Liegen durchführen. Wenn es dir leichter fällt, kannst du auch eine Hand auf die jeweilige Brustseite legen.

Probiere es gerne für dich aus!

🧘

Text zur Meditationsübung

„Du schließt deine Augen. Wie geht es dir gerade? Auf einer Skala von 1 bis 5 (1 ist super gut, 5 gar nicht gut) – welcher Wert entspricht deinem jetzigen Wohlergehen? Lass dir einen kurzen Moment Zeit. Wenn du deinen Wert gefunden hast, dann überlege dir, woher er kommt. Aus der körperlichen Ebene? Der Gefühlsebene? Oder der Gedankenebene? Prüfe das für dich – da lernst du dich und deine Signale noch besser kennen.

Nun verfolge neugierig deinen Atem. Du bist liebevoll in deiner Beobachtung, veränderst nichts – einfach wahrnehmen, wohin der Atem geht.

Jetzt richtest du deine Aufmerksamkeit auf die rechte Seite, hin zu deinem rechten Lungenflügel. In Gedanken schickst du deinen Atem jetzt ganz bewusst dort hin. Du stellst dir deinen Lungenflügel vor, der größer ist, als der linke und lässt die Atmung dorthin fließen. In deinen Gedanken – die Atmung füllt den Raum. Du nimmst den Platz und die Weite wahr. Vielleicht auch die Elastizität, die Fülle, eine Leichtigkeit.

Nun lässt du wieder deine Atmung fließen, 2 – 3 Atemzüge und richtest dann deine Aufmerksamkeit auf deinen linken Lungenflügel. In Gedanken schickst du deinen Atem jetzt ganz bewusst dort hin. Du stellst dir deinen Lungenflügel vor, der kleiner ist, als der rechte (hier ist ja auch der Platz deines Herzens) und lässt die Atmung dorthin fließen. In deinen Gedanken – die Atmung füllt den Raum. Du nimmst den Platz und die Weite wahr. Vielleicht auch die Elastizität, die Fülle, eine Leichtigkeit. Lasse dir Zeit.

Nun komme wieder zurück und lasse deinen Atem fließen, beobachte, wie er nun fließt.

Wie geht es dir jetzt? Auf einer Skala von 1 bis 5 (1 ist super gut, 5 gar nicht gut) – welcher Wert entspricht nun deinem Wohlbefinden? Lasse dir wieder einen kurzen Moment Zeit. Wenn du deinen Wert gefunden hast, dann überlege dir wieder, woher er kommt. Aus der körperlichen Ebene? Der Gefühlsebene? Oder der Gedankenebene?

Nun mache die Bewegungen, gib die Laute von dir, die du brauchst, um wieder ins Hier und Jetzt zu kommen.“

Logopädin Cordula Winterholler

Eine Frau macht Atemübungen und hält eine Hand auf dem Brustkorb, um zu spüren, wie sich die Lungen füllen.
Eine Frau macht Atemübungen und hält eine Hand auf dem Brustkorb, um zu spüren, wie sich die Lungen füllen.

Bei dieser Meditation lenkst du deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem!

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Fortsetzung folgt...

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