Gaming mit SMA – Teil 3 – Eine Gamerin berichtet von ihrem Hobby

Warum mir das Zocken so viel Spaß macht, warum man es auch mit SMA mal für sich ausprobieren sollte und wie man als Anfänger am besten an das Thema heran gehen sollte – davon berichte ich in dieser dritten und letzten Folge.

 

Video-Transkript

Was macht Dir am Computer spielen so viel Spaß?

„Ich erlebe einfach gerne Geschichten. Ich gehe zum Beispiel auch gerne ins Musical-Theater, weil ich einfach schöne Geschichten mag und das gibt es im Gaming eben auch, nur dass es noch intensiver und interaktiver ist, weil ich diese Geschichte mit beeinflusse mit dem, was ich tue.“

Gaming mit SMA – ja oder nein?

„Also ich glaube, jeder der Bock darauf hat, zu zocken, sollte es einfach versuchen. Je nach Art oder Schwere der SMA muss man halt ein bisschen suchen, bis man ein passendes Spiel für sich gefunden hat. Gerade bei Menschen, die vielleicht schon sehr bewegungseingeschränkt sind und nur noch minimale Restbewegung in den Fingern haben oder vielleicht auch gar keine. Da wird es bei dem aktuellen Stand noch sehr sehr schwer, etwas Passendes zu finden. Aber sobald noch ein bisschen Bewegung in den Händen ist und sei es noch so wenig Kraft, lässt sich da sicher etwas finden.“

Wie gehe ich als Anfänger an das Thema heran?

„Es gibt da eine englischsprachige Seite, da werden Spiele auf Barrierefreiheit getestet in unterschiedlichen Kategorien. Da testen nur selbst Betroffene. Entweder sind die Hörbehindert oder auch motorisch beeinträchtigt. Dort wird sehr ausführlich getestet.

Und in Deutschland gibt es ein inklusives Jugendprojekt, die mit Jugendlichen Spiele auf Barrierefreiheit testen und das auf ihrer Website veröffentlichen. Aber dieses Projekt hat gerade erst angefangen – beziehungsweise wurde kurz vor Corona gegründet und konnte dann aber fast ein Jahr nicht stattfinden, weshalb da noch nicht so viel Inhalt ist. Die erste Seite, also die englischsprachige heißt „can I play that?“, also quasi „kann ich das spielen?“ und das Projekt ist „Gaming ohne Grenzen“.“

Gastautorin
Melly, Jahrgang 1987, SMA Typ II

Weitere Beiträge der Serie

Fortsetzung folgt...

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