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Barrierefreies Wohnen – DGM ermöglicht das Testen barrierefreier Wohnlösungen

Du möchtest Wohnlösungen individuell auf deine Bedürfnisse hin testen? Dafür gibt es bei der DGM Probewohnungen. → Erfahre hier mehr vom Konzept!

Ein Haus des Konzepts DGM-Probewohnen mit weißer Fassade und Wintergarten.
Ein Haus des Konzepts DGM-Probewohnen mit weißer Fassade und Wintergarten.

Foto: © DGM e. V.

Freie Fahrt in den eigenen vier Wänden

Hindernisse und unüberwindbare Barrieren gibt es für Rollstuhlfahrer genug – da möchte man sich zumindest in den eigenen vier Wänden selbstständig und ohne fremde Hilfe bewegen können. Doch das ist nicht immer so uneingeschränkt möglich, denn viele Wohnungen sind nicht von Anfang an barrierefrei. Die Lichtschalter nicht erreichbar, die Küchenschränke zu hoch, die Dusche nicht ebenerdig, zum Balkon geht es nur über eine Schwelle … Die Liste an möglichen Hindernissen ist lang.

Doch das muss nicht sein! Denn es gibt viele Lösungen und clevere Umbaumöglichkeiten, die den Bewegungsfreiraum in deinem Zuhause verbessern können. Aber: Was dem einen eine große Hilfe ist, kommt dem anderen vielleicht nicht ins Haus. Zudem zeigt sich häufig erst in der praktischen Anwendung, welche Hilfsmittel und Maßnahmen wirklich geeignet und sinnvoll sind.

Damit du die Wohnlösungen also ganz individuell auf deine Bedürfnisse hin testen kannst, gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit Muskelerkrankungen realisierte Wohnungen. Zum Konzept des „DGM-Probewohnens“ gehört ein Aufenthalt von mindestens zwei Nächten und die Möglichkeit, sich vor Ort individuell beraten zu lassen.

Probewohnungen der DGM – Erfahrungsbericht eines Vaters

Ich persönlich finde, die Probewohnungen sind eine tolle Sache! Denn hier kann man selbst zusammen mit der Assistenz oder auch gemeinsam mit Partnern und Eltern verschiedene Wohnlösungen auf Herz und Nieren testen. Es gibt so viele Modelle und Maßnahmen, dass man oft nicht mehr durchblickt, was eigentlich für die eigenen Bedürfnisse am besten ist. Deshalb lohnt es sich, das Ganze einfach mal selbst ganz in Ruhe vor Ort auszuprobieren. Von verschiedenen Türmodellen über Einrichtungsgegenstände bis hin zu den neusten Gadgets – in der Probewohnung gibt es vieles zu entdecken! Hier ein paar meiner Highlights:

Spezielle Türen

  • Schiebetüren,
  • Raumspartüren und
  • Falttüren (ein Teil der Tür geht nach innen, ein Teil nach außen)
Flur einer barrierefreien Wohnung mit Schiebetüren, Falttüren und Raumspartüren
Flur einer barrierefreien Wohnung mit Schiebetüren, Falttüren und Raumspartüren

Schiebetüren, Falttüren, Raumspartüren.
Foto: © DGM e. V.

Die Einrichtung

  • Es gibt eine Garderobe mit Wandtaster zum Ausfahren und Senken der Kleiderbügel. 
  • Auch die Küchenschränke sind höhenverstellbar und in den Schubladen befindet sich eine Sonderausrüstung an Besteck und Geschirr. 
  • Eine Umfeldsteuerung ermöglicht es, über ein Tablet Lichter, Türöffner, Gegensprechanlage, Strom, Heizung und vieles mehr fernzusteuern.
Der Essbereich in der Probewohnung der DGM.
Der Essbereich in der Probewohnung der DGM.

Mit und ohne Behinderung komfortabel frühstücken – das ist in einer barrierefreien Küche wie dieser möglich.
Foto: © DGM e. V.

Die Toilette

Im geräumigen Badezimmer mit ebenerdiger Dusche sind verschiedene individuell anpassbare Sanitäranlagen ausgestellt. Das hier abgebildete Modell mit Duschfunktion ist zudem höhenverstellbar.

Barrierefreies Bad mit verstellbaren Sanitäranlagen: Einer ebenerdigen, höhenverstellbaren Dusche sowie behindertengerechten Toilette und Waschbecken.
Barrierefreies Bad mit verstellbaren Sanitäranlagen: Einer ebenerdigen, höhenverstellbaren Dusche sowie behindertengerechten Toilette und Waschbecken.

Ein barrierefreies Bad mit verstellbaren Sanitäranlagen.
Foto: © DGM e. V.

Der Balkon

Die Wohnungen haben den Ansatz eines Balkons, denn dieser ist nur wenige Zentimeter groß. Um die Fahrt mit dem Rollstuhl durch die Türe zu testen, reicht das aber aus. Das besondere sind hier Flügeltüren und das Fehlen von störenden Schwellen.

Die Räder eines Rollstuhls rollen über die stufenlose Schwelle der Tür zum Balkon.
Die Räder eines Rollstuhls rollen über die stufenlose Schwelle der Tür zum Balkon.

In den Probewohnungen der DGM kann auch der Balkon problemlos mit dem Rollstuhl befahren werden.
Foto: © DGM e. V.

Es ist also für jede Wohnsituation etwas dabei. Wenn du mehr wissen willst, dann informiere dich auf den Seiten der DGM!

Vater, anonym

Hier ein paar Impressionen aus den Probewohnungen der DGM.
Foto: © DGM e. V.

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