Hilfsmittel

Erfahrungen mit Sprachsteuerung – Teil 2

Meine aktuelle Sprachassistenz

Ein weißes Smartphone liegt auf dem Tisch. Ein Mikrophonsymbol für die Aktivierung der Sprachsteuerung ist zu sehen.
Ein weißes Smartphone liegt auf dem Tisch. Ein Mikrophonsymbol für die Aktivierung der Sprachsteuerung ist zu sehen.

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„Im vorherigen Beitrag habe ich bereits davon berichtet, dass es ein längerer Weg war – vom Diktieren durch einen menschlichen Helfer hin zu meiner aktuellen intelligenten Sprachassistenz-Software. Nachdem ich im Jahr 2017 wieder an die Grenzen der damaligen Smartphone-Technik stieß, investierte ich auf Empfehlung eines Freundes hin in eine teurere Sprachsteuerungssoftware.

Da diese Software eben nicht nur eines von vielen zusätzlichen Features für ein Gerät ist, haben sich die Entwickler:innen viel genauer damit befasst. Die Software ist heutzutage also enorm lern- und anpassungsfähig. Das fehlerfreie Verarbeiten von – aus welchen Gründen auch immer – individuellen Aussprachen ist somit eine ihrer Grundeigenschaften. Die Software lernt ständig dazu und passt sich an die jeweilige Nutzerin/den jeweiligen Nutzer an. Je mehr man damit arbeitet, desto besser versteht einen die Software auch. Und umso fehlerfreier werden die diktierten Texte. Natürlich ist noch immer nicht alles perfekt. Insbesondere, wenn man selbst zu wenig auf das Gesagte achtet. Das finde ich persönlich aber sogar vorteilhaft. Denn es hilft mir dabei, mich auf eine deutliche Aussprache zu konzentrieren. Während ich also meine Logopädin nur einmal pro Woche sehe, trainiere ich trotzdem täglich mehrere Stunden meine Aussprache mit dieser Software. Denn ich benutze die Sprachsteuerung am Computer inzwischen für fast alles. Dieser Text hier ist ebenso mit der Sprachsteuerung geschrieben, wie meine E-Mails bei der Arbeit oder längere WhatsApp-Nachrichten an Freunde. Lediglich die Maus bediene ich noch separat. Auch das wäre grundsätzlich über die Sprachsteuerung möglich. Mir persönlich dauert dies dann jedoch zu lange.

Den größten Nutzen von der Sprachsteuerung ziehe ich für mich daraus, dass es bei weitem nicht so anstrengend und damit insgesamt ermüdend ist, einen Text (trotz aller Konzentration auf die Aussprache) zu diktieren. Darüber hinaus geht es insgesamt deutlich schneller. Diese Vorteile einer Sprachsteuerung nutzen auch viele Menschen ohne SMA für sich. So weiß ich beispielsweise, dass dieselbe Software standardmäßig für alle Sachbearbeiter:innen einer großen Bundesbehörde auf den Arbeitsrechnern installiert ist.

 

Wie ist das bei euch? Habt Ihr schon Erfahrungen mit einer Sprachsteuerung für den Computer gemacht?

Schreibt – oder diktiert ;-) – es mir gerne in die Kommentare. Und wenn Ihr Fragen habt, beantworte ich diese ebenfalls sehr gerne.“

Bastian, SMA Typ II

zu Teil 1

Hinweis:  Erkennbare Markennamen sind willkürlich gewählt und dienen ausdrücklich nicht der Produktplatzierung.  Biogen nimmt keinerlei Einfluss auf Umsatzgeschäfte der auf SMAll talk sporadisch erkennbaren Markenhersteller und es bestehen diesbezüglich keinerlei Erwartungen. 

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