Mobilität

Meine Erfahrung mit Mobilität

Interview zum Thema Mobilität – Teil 2

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Wo informierst Du Dich vor einer Reise?

„Die Deutsche Bahn bietet eine Mobilitätsberatung an. Dort lasse ich mich vor einer Reise beraten, reserviere die Tickets und Sitzplätze oder frage bei Bedarf nach Unterstützung vor Ort. Das geht telefonisch unter der Nummer 0180 6 996633 – allerdings hängt man dann oft in der Warteschleife und es entstehen Kosten. Zwar ist es nicht allzu teuer – aus dem Festnetz sind es 20 ct pro Anruf und mit dem Handy höchstens 60 ct – allerdings spare ich mir das lieber und schreibe eine E-Mail an msz@deutschebahn.com. Darüber buche ich dann auch meine Tickets. Ich habe das Gefühl, bei dieser Beratungsstelle kennt man mich mittlerweile schon.“

Worauf achtest Du bei der Vorbereitung

„Wichtig ist es, immer einen geeigneten Sitzplatz mit zu reservieren – das muss mindestens einen Tag im Voraus geschehen. Theoretisch kann ich zwar das Ticket auch vor Ort am Schalter buchen, dann aber leider nur ohne Sitzplatz. Deshalb organisiere ich alles im Voraus. Dabei frage ich in meiner Mail immer nach einem Platz im Rollstuhlbereich und füge noch hinzu, dass es kein Platz in der ersten Etage sein sollte. Denn auch da gibt es Schwerbehindertenplätze. So ist es mir schon einmal passiert, dass ich dort einen Platz bekommen habe. Allerdings habe ich ja einiges an Equipment dabei und möchte nicht den Reha-Buggy mit dem ganzen Gepäck unbeaufsichtigt in der unteren Etage stehen lassen. Stattdessen reisen wir lieber im Schwerbehindertenabteil in der unteren Ebene. Dort haben wir beide jeweils einen Sitzplatz und zusätzlich noch genügend Platz für den Buggy.

Auch ist es sinnvoll, sich vorher am Bahnhof zu informieren, wo man einsteigen muss. Denn bei der Regionalbahn zum Beispiel ist der Fahrradbereich manchmal vorne und manchmal hinten. Außerdem ist es möglich, über diese Mobilitätsberatung eine Einstiegshilfe zu organisieren. Das kann zum Beispiel bei einem Umstieg hilfreich sein. Das brauche ich aber in der Regel nicht. Ich bin mittlerweile quasi erprobt und zur Not gibt es meistens auch hilfsbereite Menschen vor Ort.“

Was musst Du für eine Reise alles einpacken?

„Da kommt schon für eine Wochenendfahrt zum Papa einiges zusammen: Koffer, Rucksack mit Spielsachen, Rolli, Hustenassistent und vieles andere an Gerätschaften. Und eigentlich benötigt Amelie auch noch eine Rüttelweste, aber allein die wiegt ja schon 10 Kilogramm. Das kann ich alleine gar nicht alles mitnehmen, sodass das ein Ausschlusskriterium ist für längere Reisen mit Bus und Bahn.“

Verena, Mutter der 4-jährigen Amelie (SMA Typ I)

Hinweis:  Erkennbare Markennamen sind willkürlich gewählt und dienen ausdrücklich nicht der Produktplatzierung.  Biogen nimmt keinerlei Einfluss auf Umsatzgeschäfte der auf SMAll talk sporadisch erkennbaren Markenhersteller und es bestehen diesbezüglich keinerlei Erwartungen. 

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