Life Hacks

Selbstgebaute Ausstiegshilfe

„Ich habe mir eine Ausstiegshilfe für mein Auto selber nachgebaut. Nach langer Suche im Internet konnte ich sogar den gleichen Hersteller von Linearmotoren finden, den auch die Umrüstfirmen verwenden. Natürlich hätte ich das alles auch machen lassen und offiziell beantragen können. Da ich noch berufstätig bin – das Auto also benötige, um zu meinem Arbeitsplatz zu gelangen – hätte ich dies auch leicht genehmigt bekommen. Allerdings ist ein neues Auto langsam fällig, sodass ich bei meinem alten Auto auf die Kostenübernahme durch das Arbeitsamt verzichtet habe. So kann ich diesen Antrag später für den Umbau meines neuen Autos stellen. Generell gibt es also durchaus Möglichkeiten der Kostenübernahme – entweder durch die gesetzliche Rentenversicherung oder die Agentur für Arbeit. Da ich diese Kostenübernahme aber noch nicht in Anspruch nehmen wollte, habe ich versucht, das Ganze möglichst kostengünstig zu halten und habe den Einbau deshalb einfach selbst in die Hand genommen.“

Aufwand und Kosten

„Der Selbstbau hat mich ungefähr 1500 € gekostet.

Außerdem benötigt man einen gesunden Menschen zum Einbauen und ca. 5 Stunden Zeit. 

Hätte ich dies alles über einen Ausstatter machen lassen, lägen die Kosten bei etwa 4000 €.“

P.S.: „Der Motor, den ich verwendet habe, ist etwas übermotorisiert, also könnte man die Kosten noch etwas drücken. Dies war nämlich das teuerste Bauteil mit ca. 1200 €.“

Stefan, 34 Jahre, SMA Typ III

Hinweis:  Erkennbare Markennamen sind willkürlich gewählt und dienen ausdrücklich nicht der Produktplatzierung.  Biogen nimmt keinerlei Einfluss auf Umsatzgeschäfte der auf SMAll talk sporadisch erkennbaren Markenhersteller und es bestehen diesbezüglich keinerlei Erwartungen. 

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