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Ein kleines Dankeschön – Teil 1

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„Ende des Jahres bekommt jeder aus meinem Umfeld ein kleines Geschenk von mir – als kleine Aufmerksamkeit und vor allem als Dankeschön. Das mache ich schon seit einigen Jahren so. Ich versuche, mir dabei immer wieder etwas Neues auszudenken, sodass es jedes Jahr aufs Neue eine kleine Überraschung wird. ☺

Damit ich am Ende keinen vergesse, führe ich eine Liste mit allen Personen, die mich im Laufe des Jahres unterstützt haben. Das sind mit der Zeit so einige: Therapeuten von der Krankengymnastik, meine Hausärztin, Friseure, Mitarbeiter des Pflegedienstes – all diese Menschen gehören zu meinem Helfernetzwerk und unterstützen mich in meinem täglichen Leben. Die Anzahl an Menschen läppert sich dann natürlich. Im letzten Jahr bin ich so auf 27 Personen gekommen. In diesem Jahr werden es wohl ein bisschen weniger werden. Dennoch muss ich darauf achten, die Weihnachtsgeschenkaktion finanziell nicht zu sehr überzustrapazieren. Nicht nur weil die Gruppe der Menschen sehr groß ist, sondern auch weil es sonst rechtliche Probleme geben könnte. Schließlich bin ich nicht der Arbeitgeber all dieser Menschen, da ich die Assistenz nicht über mein persönliches Budget organisiere. Es handelt sich also nicht um meine Mitarbeiter, sondern vor allem um Angestellte eines gemeinnützigen Dienstleisters. Das heißt, dass diese Mitarbeiter aus rechtlichen Gründen von mir gar keine größeren Geschenke oder Geldbeträge annehmen dürfen. Um zu verhindern, dass meine Geschenke als Bestechung ausgelegt werden könnten, habe ich mir also eine persönliche Grenze von 10 Euro gesetzt.

Dennoch möchte ich sehr gerne eine kleine Freude machen und etwas zurückgeben. Deshalb versuche ich immer, in diesem Budgetrahmen zu bleiben und trotzdem etwas Schönes zu verschenken. Das sollte also möglichst etwas sein, das man auch wirklich gebrauchen kann oder das aufgegessen werden kann und somit nicht bloß als Staubfänger in der Ecke steht oder weggeworfen wird. ;-)

Bei so vielen unterschiedlichen Menschen ist es aber gar nicht so leicht, den Geschmack aller zu treffen. Hinzu kommt, dass verschiedene Herkunftsländer, Religionen und Lebenseinstellungen aufeinandertreffen. Ich habe in meinem Team Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten, Veganer, Muslime, Menschen, die keinen Alkohol zu sich nehmen möchten und so weiter. Ich möchte gerne jeden happy machen, aber das ist eine Herausforderung. Am Ende geht es aber ja eben vor allem um die Geste und zumindest darüber freuen sich doch alle. Ich hatte auch schon den Fall, dass meine Frisörin mir ganz ehrlich gesagt hat, dass sie sich zwar freue, aber das Geschenk einfach so gar nicht zu ihr passe. Aber das fand ich dann auch völlig okay. Man wird schließlich nie jeden Geschmack treffen können. So ist das Geschenk zumindest nicht sofort in der Tonne gelandet und ich konnte es guten Gewissens weiter verschenken. Viele meiner Helfer sind dagegen schon lange vorher sehr gespannt und fragen mich, ob es auch in diesem Jahr wieder eine kleine Überraschung gibt. Das freut mich dann natürlich.

Im nächsten Bericht werde ich dann ein paar konkrete Ideen beschreiben.“

Camilla, 49 Jahre alt, SMA Typ II

Teil 2

Schenkst Du Deinem Helfer-Team eine Kleinigkeit zu Weihnachten oder gibt es Bescherung nur im ganz engen Familien-/ Freundeskreis? Schreibe es doch mal in die Kommentare…

Hinweis:  Erkennbare Markennamen sind willkürlich gewählt und dienen ausdrücklich nicht der Produktplatzierung.  Biogen nimmt keinerlei Einfluss auf Umsatzgeschäfte der auf SMAll talk sporadisch erkennbaren Markenhersteller und es bestehen diesbezüglich keinerlei Erwartungen. 

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