Reisen

Unsere Ausflüge mit der Familie – Teil 2

SMA-Patient Ulf (besondere Form des SMA Typ III) hat mit seiner Familie Urlaub in einem behindertengerechten Themenpark in den Niederlanden (Slagharen) gemacht. Von seinen Erfahrungen berichtet er im Interview.

Video-Transkript

„Alle, die in dem Bungalow-Park übernachten, dürfen kostenlos in den Freizeitpark rein und auch schon vor der Öffnung. Die ersten Attraktionen, Fahrgeschäfte und normalen Geschäfte haben so gegen 9 Uhr geöffnet.

Wir waren in der Vorsaison da, im Mai. Der Nachteil ist: Es sind noch nicht alle Geschäfte und Fahrattraktionen geöffnet. Und es waren die Wasserrutschen zum Teil noch nicht an. Dafür war es aber leer. Das war das Angenehme.

Das ist so ein Freizeitpark, der für kleinere Kinder gemacht ist. Anfangen würde ich mit Kindern vielleicht so ab vier und bis maximal zwölf. Denn die Fahrattraktionen sind eher für die kleineren Kinder. Das war eigentlich auch der Vorteil, dass man wenig Jugendliche hatte.

Wir waren eine Woche in dem Freizeitpark und haben innerhalb der Woche einmal einen Ausflug nach Amsterdam gemacht. Sonst muss ich ganz ehrlich sagen, sind wir die ganze Zeit dortgeblieben und haben uns die ganze Zeit im Park aufgehalten. Es gab auch einen Schwimmbereich, ein kleines Becken, wo man ein bisschen schwimmen konnte. Man konnte in dem Park jeden Tag wieder etwas Neues entdecken.

Das ist ein Park mit Maskottchen: mit Randy und Rosie. Das sind zwei Waschbären und die sind auch ständig unterwegs in dem Park. Also keine echten Waschbären, sondern Studenten, die in den Kostümen rumlaufen dürfen. Dadurch dass wir Zwillinge haben und natürlich Vorsaison – wenig war los – sind unsere sehr schnell auffällig geworden. Und Randy und Rosie haben sie ständig geknuddelt, wenn sie sie gesehen haben.

Die machen auch Shows dort in dem Park. Kinderbetreuung selber gibt es dort nicht, weil sie gesagt haben, sie haben das Personal so auch nicht und man zeltet entweder dort oder hat Bungalows – sprich, die Eltern sind sowieso da. Aber wir haben danach nicht geguckt, weil unsere da kein Interesse hatten und in dem Park kann man sowieso nichts ohne die Kinder machen – natürlich mal essen gehen, das ja. Aber das könnte man ja abends machen, wenn die Kinder dann im Bett sind.

Das Schöne war, dadurch dass wir es schon sehr rechtzeitig wussten, konnten die Kinder sich richtig darauf freuen und haben auch die Tage mit runter gezählt, wann es dann endlich los geht. Mit in die Wahl waren sie noch nicht eingebunden, denn dafür waren sie noch zu klein. Rundum war es ein schöner Urlaub – natürlich anstrengend. Aber sonst war es eben schön. Den Kindern hat es gefallen – das ist die Hauptsache! Und sonst war es so erholsam, wie es sein kann, wenn man zwei achtstündige Fahrten innerhalb von einer Woche erledigen muss.“

Ulf, 47 Jahre, besondere Form des SMA Typ III

zu Teil 1

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Video: Biogen-86661, Text: Biogen-86660

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