Haustiere

Meine Katze und ich

 

Video-Transkript

„Eine SMA-Freundin von mir hatte zwei Katzen und ich fand die beide total süß. Und dann kamen die beiden Katzen schwanger nach Hause und dann hatte sie ganz viele Babys. Und dann hat sie zu mir gesagt: >>Jasmin, ich schenke dir zum Geburtstag eins meiner Katzenbabys.<< Sie hatte schwarze und schwarz-weiße Katzen und eigentlich wollte ich eine schwarze Katze haben. Jetzt hatte sie die schwarze Katze, die ich haben wollte, fälschlicherweise ihrer Schwester mitgegeben. Und dann hatte ich einen schwarzen Kater. Den habe ich Shadow genannt.

Aber: Shadow war ein Rabauke! Der hat meine Wohnung zerkratzt, also meine Tapeten zerkratzt, meine Möbel zerkratzt und hat dann schließlich auch bei der Pflege meine Assistenten angegriffen. Weil er sein Territorium verteidigen wollte und er gesagt hat: >>Das ist mein Frauchen, das muss ich beschützen! Also zerkratze ich die Assistenten, die mein Frauchen anfassen wollen!<< Ist irgendwie süß – war aber nicht unbedingt förderlich.

Also dachte ich mir, ich hole ihm eine zweite Katze dazu. Dann kann er sich mit der austoben. Dann ist er vielleicht nicht so unterfordert. Und dann habe ich Shiva dazu geholt – meine kleine weiße Prinzessin. Shiva war sehr krank und sehr abgemagert und ich habe ihr sozusagen das Leben gerettet.

Ja… ­­– die beiden haben sich nicht verstanden! Und dann dachte ich mir: >>So, was tue ich jetzt?<< Und dann ist von einer anderen Freundin die schwarze Katze verstorben. Und ihre schwarze Katze hatte aber Ausgang. Und dann dachte ich, für Shadow ist es vielleicht ganz gut, wenn er Ausgang hat. Und habe ihn dann zu meiner Freundin gebracht. Bei der fühlt der sich jetzt pudelwohl, geht raus, jagt Mäuse, bringt Mäuse mit nach Hause, frisst die auf dem Kopfkissen neben dem Ohr meiner Freundin.

Aber keine zerkratzen Möbel mehr. Weil meine Shiva-Prinzessin ganz lieb und brav immer nur an ihrem Kratzbaum kratzt. Dafür hat sie andere Marotten. Und da sie eine Langhaarkatze ist, muss sie auch regelmäßig gebürstet werden und meine Wohnung geht in Fell unter. Es ist nicht wirklich einfach mit Haustieren und Assistenz und ich habe einige Assistenten und Therapeuten wegen meines Wunsches, eine Katze zu haben, verabschieden müssen, weil es natürlich auch Leute gibt, die allergisch gegen Tiere sind. Eigentlich hätte ich ja lieber einen Assistenzhund gehabt. Aber in meiner kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung ist das einfach nicht möglich. Ich wollte trotzdem einen felligen Kumpanen bei mir haben, weil natürlich, wenn man keinen Partner hat oder so etwas, dann ist man halt einsam. Und mit den Assistenten zu kuscheln ist ja auch nicht unbedingt das Richtige.“

Jasmin, 37 Jahre, SMA Typ II

zu Teil 1

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Video: Biogen-87508, Text: Biogen-87507

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