Reisen

Familienausflug

Auch kleine Ausflüge mit der Familie sind toll! So ging es zum Beispiel in einen Freizeitpark.

Die kleine SMA-Patientin lächelt in die Kamera. Hinter ihr steht ein Clown des Freizeitparks.";
Die kleine SMA-Patientin lächelt in die Kamera. Hinter ihr steht ein Clown des Freizeitparks.";

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„Ich habe bis jetzt zwei Familienausflüge nach Mallorca unternommen: Das erste Mal als unsere Tochter, die SMA hat, noch ein Baby war und das zweite Mal im Jahr 2017. Bei der zweiten Reise mussten wir allerdings zu fünfzig Prozent stornieren, da meine kleine Tochter zur Therapie musste. So bin ich mit der Größeren alleine geflogen. Im Nachhinein betrachtet, hätte das aber auch gar nicht anders funktionieren können.

Ansonsten muss es ja aber auch nicht immer gleich der ganz große Urlaub sein. Auch kleine Ausflüge mit der Familie sind toll! So ging es zum Beispiel in einen Freizeitpark (siehe Fotos). Das hat uns allen großen Spaß gemacht und war deutlich entspannter als eine große Reise mit Flug. Im Park waren alle Mitarbeiter sehr nett und hilfsbereit, was Menschen mit Behinderung angeht. Dort, wo die anderen Parkbesucher aus den Fahrgeschäften ausgestiegen sind, durften wir einsteigen. So konnten wir immer als erste rein. Und wenn wir eine Runde gefahren sind und noch weiterfahren wollten, konnten wir dem Mitarbeiter einfach ein Zeichen geben und durften dann noch weiter sitzen bleiben. Je nach Betrieb konnten wir so auch schon mal drei bis fünf Runden hintereinander durchfahren. Das klingt vielleicht jetzt erst einmal so, als hätten wir die Situation ausgenutzt. Aber auf der anderen Seite ist das gar nicht mal so uneigennützig von Seiten des Parks. Schließlich halten wir beim Ein- und Aussteigen jedes Mal den Betrieb auf. Auf diese Weise profitieren also beide Seiten. Und wir haben uns dabei wie VIP-Gäste gefühlt! Das war wirklich ganz toll und alle haben sich viel Mühe gegeben, uns einen schönen Tag zu bereiten. ☺

Auf der anderen Seite muss man mit einer Muskelschwäche und einer instabilen Haltung natürlich auch vorsichtig sein bei der Wahl der Fahrgeschäfte. Ganz schnelle Bahnen gehen da nicht und auch wackelige Fahrten könnten schwierig werden.

Dennoch hat es uns insgesamt so viel Spaß gemacht, dass wir sogar über den Kauf einer Jahreskarte nachgedacht haben. Das würde sich schon ab dem fünften Besuch circa lohnen. Auch die Barrierefreiheit war vergleichsweise super, denn für uns war weitestgehend alles gut erreichbar.“

Vater einer 6-jährigen Patientin mit SMA Typ II

 

Hinweis:  Erkennbare Markennamen sind willkürlich gewählt und dienen ausdrücklich nicht der Produktplatzierung.  Biogen nimmt keinerlei Einfluss auf Umsatzgeschäfte der auf SMAll talk sporadisch erkennbaren Markenhersteller und es bestehen diesbezüglich keinerlei Erwartungen. 

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