Sport und SMA

Vibrations-Training

Ulf und seine Tochter testen eine Vibrationsplatte.

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„Neben der Physiotherapie mache ich ab und zu auch ein Trainingsprogramm mithilfe einer Vibrations-Platte. Das entsprechende Gerät dafür haben wir jetzt für eine begrenzte Zeit bei uns Zuhause stehen, danach müssen wir es wieder abgeben. Da wir es erst seit ein paar Wochen haben, kann ich noch nicht viel zu den Erfolgen erzählen. Aber die Erfahrungsberichte, die ich gelesen habe, klangen sehr vielversprechend. In dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), das wir besucht haben, hat man damit wohl ebenfalls bereits gute Erfolge bei Patienten erzielt. Und auch in einer Facebook-Gruppe, in der ich Mitglied bin, haben zwei Eltern, die das Gerät besitzen, berichtet, dass sie mit den Trainingsergebnissen und damit der Kaufentscheidung sehr zufrieden sind.

Für mich gestaltet sich das Training allerdings ein wenig schwierig, da ich das rechte Knie nicht so gut beugen kann. Deshalb habe ich beim SPZ nachgefragt, ob ich das Training auch mit durchgestreckten Knien durchführen kann und passe die Übungen nun entsprechend an. Es gibt vierundzwanzig verschiedene Stufen – von leichter Vibration zur Steigerung der Beweglichkeit bis hin zu hohen Frequenzen, die zur Steigerung der Muskelleistung und der Ausdauer eingesetzt werden. Wir sind da schon bei einer Stufe angelangt, die den Muskelaufbau fördert. Das geschieht circa ab Stufe achtzehn. Auch meine beiden Kinder stellen sich ab und zu auf die Schüttelplatte.

Normalerweise kosten diese Geräte über 3000 Euro und sind damit sehr teuer. Wir haben es aber für einen Zeitraum von vier Monaten kostenlos gestellt bekommen. Da jetzt erst ein Antrag zur Aufnahme in den Heilmittelkatalog gestellt wurde, kann man zurzeit weder das Gerät noch die Therapie auf Rezept erhalten. Denn nur Heilmittel, die in der Heilmittelrichtlinie und dem darin enthaltenen Katalog gelistet sind, können als Rezept verordnet und damit gegebenenfalls von der Krankenkasse übernommen werden. Das SPZ, welches wir besucht haben, bietet jedoch an, die Geräte immerhin für einen gewissen Zeitraum zu testen. Deshalb haben wir uns auf der entsprechenden Warteliste eingetragen. Und nach knapp einem Jahr Wartezeit steht das Gerät nun für insgesamt vier Monate bei uns zuhause. Wenn die Erfolge nach diesen vier Monaten enorm sein werden, dann würden wir einen Kauf vielleicht auch ohne Übernahme der Krankenkasse in Erwägung ziehen. Ansonsten ist uns aber eine private Investition einfach zu teuer.

Am Tag sollte man zwei bis höchstens drei Sessions einplanen – wobei eine Session jeweils circa drei Minuten dauert und dazwischen jeweils eine Minute Pause eingelegt wird. Das ist allerdings auch ausreichend, denn eine Session entspricht immerhin 10.000 Schritten.“

Ulf, 47 Jahre, besondere Form des SMA Typ III

Hinweis:  Erkennbare Markennamen sind willkürlich gewählt und dienen ausdrücklich nicht der Produktplatzierung.  Biogen nimmt keinerlei Einfluss auf Umsatzgeschäfte der auf SMAll talk sporadisch erkennbaren Markenhersteller und es bestehen diesbezüglich keinerlei Erwartungen. 

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